Vereinsfahrt 2011 (Rückblick)

Für die meisten Warendorfer Surfer dürfte die Bilanz der traditionellen Pfingstfahrt nach Holland in diesem Jahr gemischt ausfallen. Ordentlichen Wind zum Surfen gab es eigentlich nur am Pfingstmontag, an den anderen Tagen brauchten die Aktiven schon etwas Glück, um ins Gleiten zu kommen. Die traditionelle Regatta wurde daher zunächst verschoben. Als sie am Montag möglich gewesen wäre, entschied sich Sportwart Ralf Klabuhn aber dagegen. Die meisten Surfer wollten an diesem Tag einfach nur Spaß auf dem Wasser haben und sich nicht durch das strenge Reglement eines mehrstündigen Regattabetriebs einengen. Wegen der vielen Flauten an den Vortagen hatten die Surfer genügend Zeit, auf dem Campingplatz ausgiebig miteinander zu plauschen. Geselliger Höhepunkt war wie in den Vorjahren das gemeinsame Reibeplätzchen-Essen. Dazu verarbeiteten die fleißigen Helfer rund 25 Kilogramm Kartoffeln. Insgesamt hatte sich der Surfclub Warendorf mit rund 80 Personen auf dem Campingplatz Bad Hoophuizen am Veluwemeer angemeldet, darunter waren rund zehn Kinder und Jugendliche, die im Jugendcamp betreut wurden. Auch im kommenden Jahr will der Surfclub am langen Pfingstwochenende nach Holland fahren, vermutlich auch wieder nach Bad Hoophuizen.

Geselliger Höhepunkt der Vereinsfahrt war das gemeinsame Reibeplätzchenessen. In diesem Jahr war die Warendorfer Surfgemeinde mit rund 80 Personen nach Holland gefahren.

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Vereinsfahrt 2010 - 116 Warendorfer nach Holland

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Da war Hans-Peter Wehmeyer schon ein bisschen baff: Bei seinem Rundgang über den Zeltplatz zählte der Geschäftsführer des Warendorfer Surfclubs 116 Namen. So viele Mitglieder und Freunde des Surfclubs beteiligten sich an der traditionellen Pfingstfahrt vom 21. bis 25. Mai 2010 ans niederländische Veluwemeer. Schon seit einigen Jahren ist der Surfclub hier auf dem Campingplatz Bad Hoophuizen in der Nähe von Nunspeet und Harderwijk zu Gast. Dazu stellen ihm die Campingplatzbetreiber eine Fläche - etwa von der Größe eines Fußballplatzes - zur Verfügung, ein Teil davon ist für das Jugendcamp des Surfclubs reserviert. Von den Zelten, Wohnwagen oder Wohnmobilen sind es gerade mal 100 Meter bis zum Wasser, wo die Surfer unter anderem ihre Wettbewerbe austragen.

Zunächst hatte Sportwart Ralf Klabuhn eine Jedermann-Regatta für die Anfänger bzw. Gelegenheitssurfer geplant. Fünf Erwachsene und sechs Jugendliche machten mit. Von der Startlinie ging es zu einer etwa 300 Meter entfernten Boje, die sie umrunden mussten, dann wieder zurück. Bei den Jugendlichen gewann Eike von Pidoll vor Markus Nüssing und Hendrik Möllers. Manfred Strotmann setzte sich bei den Erwachsenen durch, gefolgt von Lukas Westermeier und Peter Wild.

Tags darauf fieberten die routinierteren Surfer ihrer Regatta entgegen, zumal der deutlich auflebende Wind mit seinen vier Beaufort optimale äußere Bedingungen versprach. Auch für die Könner waren die Regeln einfach, auch sie mussten möglichst schnell zur Wendeboje und zurück, ihr Kurs war etwa 1,8 Kilometer lang. Die sonst bei Regatten übliche Einteilung der Starter nach Segelgrößen fiel weg – jeder konnte bei diesen Matchraces das Segel seiner Wahl benutzen. Bei jeweils vier Startern qualifizierten sich die beiden besten für die nächste Runde, die Verlierer konnten in Hoffnungsläufen versuchen, ebenfalls noch weiterzukommen. Im Finale setzte sich Ralf Klabuhn in einem packenden Finish durch. Wenige Meter vor der Ziellinie fing er den lange führenden Stefan Sieme ab. Dritter wurde Yannick Wild. Dirk Schellhammer und Nils Goebeler landeten auf den weiteren Plätzen. Insgesamt hatten 16 Surfer an diesem Wettbewerb teilgenommen.

Geselliger Höhepunkt war das Reibeplätzchen-Essen am Abend des Pfingstsonntags. Viele fleißige Hände mussten dazu zunächst 25 Kilo Kartoffeln schälen. Frisch und kross aus der großen Pfanne, zubereitet von Gabi Wild und Waltraud Kieskemper, waren diese Reibeplätzchen mit Apfelmus ein Genuss, und auch die abendliche Tafel war riesig, hatten doch all die Surfer ihre Campingtische mitgebracht und aneinandergereiht – in der Summe waren es 32 Meter.

Ob der Surfclub auch 2011 wieder Pfingsten nach Holland fahren könne, sei aber noch offen, berichtete der stellvertretende Vereinsvorsitzende, Theo Schute. Zum einen sei der Dienstag nach Pfingsten 2011 kein Schulferientag mehr, zum anderen habe der Campingplatz dem Surfclub für das kommende Jahr noch keine Zusage gegeben, dies hänge mit internen Planungen der Campingplatzbetreiber zusammen, betonte Schute. Kurzum. Möglicherweise wird sich der Surfclub einen neuen Campingplatz und auch einen neuen Termin für seine traditionelle Hollandfahrt suchen müssen.

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Die Matchrace-Strecke Ralf Klabuhn (Mitte) setzt zum Endspurt an und überholt kurz vor dem Ziel den lange führenden
Stefan Sieme. Yannick Wild (links) kann nicht mehr entscheidend eingreifen.

 
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Zuerst die Jedermann-Regatta, dann die Matchraces - die Zuschauer freuten sich über das bunte Spektakel auf dem Wasser.

Vereinsfahrt 2009 - 110 Surfer am Veluwemeer

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Spannende Regatten: Ralf Klabuhn passiert knapp vor Christian Möllers die Ziellinie

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Warendorf. Sonnengebräunt und mit der Erkenntnis, mal wieder richtig Glück gehabt zu haben, kehrten jetzt rund 110 Mitglieder der großen Warendorfer Surfergemeinde aus Holland zurück. Über Pfingsten hatte der Surfclub Warendorf zu seiner traditionellen Holland-Fahrt eingeladen und die Bedingungen zum Surfen waren hervorragend: Bei Sonne und Wind mit meist vier oder fünf Beaufort kamen vor allem die Könner auf ihre Kosten. Für Anfänger blieb aber auch noch genügend Zeit, um zumeist morgens - bei noch etwas schwächerem Wind - zu üben. Sportlicher Mittelpunkt des Surfcamps war die zweite Regatta im Rahmen der Vereinsmeisterschaft mit 15 Startern. Den anspruchsvollen und daher Kräfte zehrenden Dreieckskurs absolvierte Bundesligafahrer Stefan Sieme am besten. In der Klasse der Raceboardfahrer siegte er vor Dieter Norenz. Bei den Allroundboards hatte Ralf Klabuhn die Nase vorn, vor Christian Möllers und Niklas Mersmann. In der offenen Klasse siegte Torsten Everwand vor Dieter Plura und Nils Goebeler. Die Jugendwertung sicherte sich Niklas Mersmann vor Lukas Kieskemper. Sportwart Ralf Klabuhn als Regatta-Organisator hatte aber nicht nur an die Könner gedacht; für die Newcomer des Windsurfens bot er wie auch im Vorjahr ein eigenes Rennen an. „Hier kann jeder mitfahren, der sich als Anfänger fühlt und sich nicht traut, bei den anderen mitzufahren“, erläuterte der Sportlehrer die Regularien beim „Skippers-Meeting“ wenige Minuten vor dem Start. 17 Anfänger ließen sich nicht lange bitten und surften rund 400 Meter bis zur Wendeboje und zurück. Trotz eines gewissen sportlichen Ehrgeizes stand der Spaß im Vordergrund. Locker gingen die Teilnehmer an ihre Aufgabe heran und konnten sich dabei auf die Anfeuerungsrufe der Landraten am Ufer verlassen. Bei den Jugendlichen setzte sich Julia Bertels durch, gefolgt von Fabian Leimkühler und Maike Kutschmann. Bei den Älteren lautete die Reihenfolge: Janis Kähler, Lukas Westermeier, Werner Göpfert.

Mindestens genauso wichtig wie der Sport ist bei der traditionellen Holland-Fahrt die Geselligkeit. So organisierte Gabi Wild in ihrer Funktion als Sozialwartin ein großes Reibeplätzchen-Essen. Dazu schälten und rieben viele fleißige Hände rund 40 Kilogramm Kartoffeln, um die hungrigen Mägen nach einem anstrengenden Tag auf dem Wasser zu füllen. Einer, der in Holland ebenfalls viel arbeiten und organisieren musste, war Jugendwart Nils Goebeler: Wie schon in den Vorjahren betreute er das Jugendcamp, das in diesem Jahr mit 30 Teilnehmern sehr gut angenommen wurde. Für die Teenager hatte Nils zahlreiche Bretter und Segel in allen erdenklichen Größen mitgebracht – und sie griffen zu. Viele dürften daher jeden Tag etwas besser geworden sein – und sich daher schon auf das nächste Jahr am Veluwemeer freuen. Dann veranstaltet der Surfclub die Vereinsfahrt erneut am Pfingstwochenende.

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Wer hat die Nase vorn? Viele Zuschauer verfolgen die Regatten

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Lukas hat sichtlich Spaß

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Auch die Jüngsten haben eine Chance: Maike Kutschmann wurde dritte bei der Anfänger-Regatta

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